Der Grossteil der Copagemeinde hat deutschen Wohnsitz. Die Schweizer und auch Österreicher müssen sich da ganz klar hinten anstellen. Quantität bedeutet allerdings in den wenigsten Fällen auch automatisch Qualität. In der diesjährigen afrikanischen Champions League trumpfen die Schweizer zumindest ganz gross auf und stemmten bereits im Halbfinale drei von vier Teilnehmern. Nun wird der Titel in einem reinen Schweizer Finale ausgetragen. Kanton Solothurn misst sich mit dem Kanton Wallis. Beide Trainer haben eine schier endlose Liste an Erfolgen vorzuweisen, beispielsweise wissen beide wie es ist die afrikanische Champions League und den Confederation Cup zu gewinnen. Auch auf anderen
Kontinenten haben sie schon fleissig Trophäen in die eigene Vitrine erspielt.
Viele Direktduelle gab es zwischen den beiden Trainern bislang allerdings nicht. Man ist in keiner gemeinsamen Liga engagiert und auch an internationale Aufeinandertreffen kann sich Visca kaum erinnern, am ehesten wohl noch in Asien.
Die Ausgangslage ist somit völlig offen und auch ziemlich unberechenbar. Bei soviel Taktik und Spielwitz braucht man natürlich auch immer ein bisschen Glück, welches Stade d'Abidjan in den vergangenen drei Saisons sehr oft zur Seite stand. In der Elfenbeinküste scheint man Fortuna mit Samthandschuhen anzufassen und ist gewillt dies auch während der Finalserie zu tun.