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Über den Tod - oder: Ein guter ZAT zum Sterben
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Viel vom Ende, vom Aufhören und vom Sterben ist die Rede dieser Tage beim Stamm der Balkan-Indianer:
Partizan-Belgrad-Redakteur HHO steht belanglos auf seiner berühmten Friedhofstribüne und kommentiert das Geschehen.
In Zrenjanin hiess es ganz unerwartet und nach langem Leiden R.I.P. “Requiescat Ibi Proleter” - Hier ruht der Prolet - ein Spieltag vor Ende der Meisterschaft. Aus Höflichkeit kondoliert man dem Kasperl, aber: Ein starker Abgang sieht anders aus.
Ein Ex-Drugist in spe verspielt bereits vor der neuen Saison seine letzte Überlebenschance, da er dem Prva Savezna-Schnitzelessen nicht die gebührende Ehre erweist, sondern lieber zu Hause Europaleague-Qualifikations-7.Runde schaut, angeblich weil er sich |
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“den Tod holte” beim Feiern wiederum jemandes Dritten Lebensendes.
In der Prva Savezna hingegen spricht alles von einem Zugunglück mit “ana schiachen Leich”.
Und Ruhiger Wolf? Er spürt den Tod nahen. Doch wie man weiß, bedeutet für den Indianer der Tod nicht das Ende, sondern nur das Hinübergleiten in eine andere Welt: die ewigen Jagdgründe.
Doch diese andere Welt ist gar nicht so eine spirituelle Sache, wie das unwissende Bleichgesicht vielleicht vermuten möchte. Ganz im Gegenteil, sie ist vielmehr eine virtuelle Sache hehe, denn für Ruhigen Wolf gibt es nur einen ewigen Jagdgrund: und der heisst Prva Savezna!
In diesem Sinne: Auf zum letzten Gefecht – es ist ein guter ZAT zum Sterben! |
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10.08.2010 14:51 -
Bernd -
Roter Stern Belgrad
(0.3 TK)
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