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Es kann nur einen geben…
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oder Ringlein, Ringlein du musst wandern,
oder Reise, Reise aufstehen, oder so ist es eben, der eine ist cool und der andere hieß Java Jim. Es wären so viele Überschriften möglich gewesen für diesen ersten Zeitungsartikel danach. Dr. P. Pacult hatte seine 14 tägige Auszeit im Sealife in Oberhausen verbracht und sich für die Überschrift:
Hippocampus, eines der harmlosesten Tiere des Ozeans?
entschieden. Nachdem viele Grundschüler ihre Seepferdchenprüfung in den großen Ferien nicht bestanden haben, stellte sich mir und mit mir tausenden besorgter Eltern die Frage: Können Seepferdchen unseren Kindern überhaupt als Vorbild dienen? Das können sie nicht, wie meine Studie über ihr Liebesleben ergeben hat. 14 Tage lang habe ich 45 |
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Seepferdchen im Sealife beobachtet und deren Liebesleben analysiert. Insgesamt haben sie sich 2377 mal berührt. Dabei kam es zu 1490 Berührungen zwischen Seehengsten und Seestuten, 627 zwischen Stuten unter sich, und 260 mal hatten männliche Artgenossen erotischen Kontakt mit Ihresgleichen. Ganze zwei Ehepaare waren sich während der Beobachtungsphase treu. Was das bedeutet lässt sich kaum in Worte fassen. 26% aller weiblichen Seepferdchen sind lesbisch, 15% der männlichen schwul, und der Rest vergnügt sich munter durcheinander, als hätte es nie eine Sintflut gegeben. Damit steht fest, dass sich Seepferdchen nicht als Beispiel in der frühpädagogischen Sexualkunde eignen, weshalb wir unseren Kindern weiterhin lieber die Geschichte von den Bienen erzählen sollten.
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01.09.2010 12:33 -
Dr. P. Pacult -
Assyriska Föreningen
(0.3 TK)
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