|
Matratzensampatiko
|
Wie ein Wiesel, wie ein Luchs, wie 'ne Linde, wie ein Buchs, wie ein großes A-Hörnchen, gefolgt von fliegenden Schanzen. Kannst du singen, kannst du gehn, kannst du kreiseln, kannst du drehn, oder nur die linke Luft anhalten? Auf dem Feld und aus den Wiesen, sprießen, sprießen, sprießen, Blumen viel und reich an Zahl, bis zum letzten Abendmahl, sollen alle trocken sein, Rheinwein, klitzeklein.
Sicher versteht fast niemand dieses Intro und sicher hat niemand einen solchen Spaß daran wie ich, denn niemand kennt die Melodie mit der ich diese Zeilen singe, musiziere, jubiliere, onaniere.
Nein, manche Dinge übersteigen alles, manches kann man nicht begreiflich machen, der Platz ist zu klein, die Distanz zu groß, die Wörter zu schwach. |
|
|
Irgendwann verzerren Anmerkungen nur noch und der gewünschte Fluss wird zwar vorgestellt, aber kommt durch die vielen Steine nicht zum Laufen.
Deshalb muss mit viel Phantasie an diese Sache ran gegangen werden. Jeder sollte sich die einleitenden Verse in seinem eigenen Klang denken, fühlen und fasziniert empor schauen oder nicht begeistert den Kopf hängen lassen. Wer dazu noch mit Seifenblasen den Raum ausschmückt und abwechselnd hochspringt und sich hinlegt, der wird das mitmachen, was ich hinter mir habe.
"Ich ging in die Wälder, denn ich wollte wohl überlegt leben; intensiv leben wollte ich. Das Mark des Lebens in mich aufsaugen, um alles auszurotten was nicht Leben war. Damit ich nicht in der Todesstunde inne würde, dass ich gar nicht gelebt hatte."
|
|
08.09.2010 14:20 -
Mc Phillster -
Changchun Yatai
(0.3 TK)
|
|