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Lernen vom Absteiger
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Das Leben ist wie ein thailaendischer Puffbesuch: Man lernt nie aus. Staendig bieten sich einem neue Herausforderungen, wenn man die Gelegenheit beim Schopfe packt...
San Bango hat als Neutrainer von United noch so viel zu lernen. Letzte Woche erfuhr er bei seinem Antritt zum Training, dass bei den Reds etwas anders trainiert wird als bei den ueblichen Klubs. Die Trainingsmethoden, die Extrainer Skinny Norris seinen Spielern konsequent mit der Beharrlichkeit eines buddhistischen Moenchs aus Tibet beigetracht hat, haben die Spieler mittlerweile so verinnerlicht, dass sie nur schwer zu brechen sind. Aber natuerlich kann San Bango nicht einfach so weitermachen wie bisher. Er muss seine eigenen Ideen einbringen; das Spiel muss seine Handschrift tragen.
Aber was tun? Die United-Spieler gehen nur schwer auf neue Anreize ein. Hmm. Vielleicht einfach mal den Vorgaenger um Rat fragen? Kann man ja mal machen. |
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Schliesslich hat er ja gute Arbeit geleistet (das Sportliche mal ausser Betracht gelassen). Und der Verein und der Trainer haben sich ja im Guten getrennt. Rufen wir mal den Skinny an.
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Okay, das hat San Bango jetzt wirklich nicht weitergebracht. Mit folgenden Problemen hatte er zu kaempfen: Verbindungsprobleme (die VAE sind ja schliesslich nicht irgendwo umme Ecke) und Verstaendigungsprobleme (Skinny Norris + Alkohol). Er bekam nur Gespraechsfetzen des teils groehlenden, teils lallenden, teils nuschelnden Trainers mit. Fragmente wie „Hatta Dubai Club? Hatta, hatta!“ oder „Sara, ja die war geil! Hap!“ oder „Trainingsprogramm – wat is dat? Willste mich verkackeiern“. Alles tolle und lustige Aussagen, die sicherlich von grosser Wichtigkeit sind. Aber eine Phrase hatte er aufgeschnappt, die ihn vielleicht wirklich weiterbringen kann:
Never change a losing team. |
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15.09.2010 14:55 -
San Bango -
Adelaide United
(0.3 TK)
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