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Zappeldappeldingdong
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Als sich der herbstliche Frühnebel über dem Stadion von Jonsköpings bestem Fußballverein auflöste und einen Blick auf den gut gepflegten grünen Rasen des Vereins bot, trauten die Spieler ihren Augen nicht.
Monatelang hatte der Co-Trainer mehr schlecht als recht das Mannschaftsgefüge zusammengehalten, die Spieler bei Laune zu halten versucht um der Sinn- und Erfolglosigkeit seines Tuns zumindest den Anstrich von Fußballverstand und Taktikfinessen zu verleihen. Und jetzt, kurz bevor die Stars der Mannschaft (die Cheerleader) zum Handball wechslen wollten - auch wegen mangelnder Nebenverdienstmöglichkeiten - schien man einer Halluzination, einer Fata Morgana, einem durch übermässigem Drogenkonsum hervorgerufenem Backflash zu erliegen.
Mitten auf dem Platz, am |
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Anstoßpunkt, die Entfernung zu den Toren mit einem prüfendem Blick versehend, stand die Legende vom Vätternsee, der Gottvater des schwedischen Angriffsfußballs, der Pate der mittelfeldorientierten Fünferkette, der Erfinder des Seitenaufprallschutzes am Strafraum: fubinini.
Fast ein Jahr nach seinem geheimnisumwobenen Verschwinden aus den Katakomben des <insert funny name>-Stadions stand der - grau und alt gewordenen - Taktikfuchs und Strategieliebhaber auf dem Trainingsgelände und übernahm von seinen dankbaren und überforderten Co-Trainern die Übungseinheit.
Man darf gespannt sein, was die alte Hohlbirne in den nächsten Pressemitteilungen für Seemannsgarn verzapft, denn Verschwinden und Wiederauftauchen ist eigentlich nur etwas für orientalische Dschinn... |
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25.09.2010 12:46 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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