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Finnisches Kuriositätenkabinett Teil 10: Saunawurst
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(217) Finnland – Ein Land der Aufgussfreunde und Saunafetischisten. Nicht zuletzt durch die in Europa ihresgleichen suchende Kolumne wird dem gemeinen Finnen bewusst, was es heißt, die Kelle mal nicht in der Hand zu halten. Bevor wir jetzt aber ganz abschweifen: zurück zum Thema!
Fernab vom Fußballzirkus geht es heute um die Wurst. Wer bei „Saunawurst“ gleich an etwas Unanständiges denkt, dem gehört die Kelle nicht in die Hand gegeben, sondern über den Schädel gezogen. Saunawurst hat streng genommen nichts mit Sauna zu tun. Vielmehr stellt sie eine der landestypischen Spezialitäten (natürlich neben Wodka und dem früher schon einmal beschrieben Kalakukko) dar. Aber wie geht nun Saunawurst? Ganz einfach und schnell zum Nachmachen hier das |
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Rezept, für das sich sogar in jedem europäischen Discounter alle Zutaten schnell finden lassen: Man nehme eine Schinkenwurst im Ring, enthäute diese und schneide sie beliebig oft ein (natürlich nur so oft, dass sie nicht auseinanderfleddert). In die Spalten nun geriebenen Käse und Tomatenscheiben geben (keine Ahnung, wie das gehen soll), anschließend noch großzügig Senf und Ketchup auf diesem ohnehin schon arg malträtierten Wurstring auftragen. Dieses kuriose Gebilde muss nun auch noch bei 250 Grad so lange in den Ofen, bis der Käse schmilzt und die Wurst eine Kruste bekommt. Fertig. Klingt komisch (nach Studentenfraß), ist aber so. Und nächste Woche zeigen wir, was man unternehmen muss, wenn ein eingeschlafener Fuß einen Albtraum hat.
Das war finnisch.
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29.09.2010 19:01 -
Pippo -
Allianssi Vantaa
(0.3 TK)
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