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Pferdeapfelkuchen
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Wie eine leuchtende goldene Fee, die Krone auf dem Kopf, den Stab in der Hand, flog der Graf von Moor zum letzten Heimspiel. Selbst den Staub scheint er nicht vergessen zu haben. Leider aber, wie er zu diesem Aufzug gekommen ist. Er wachte morgens auf, seine gewöhnliche Kleidung (Jeans, Seil als Gürtel, Holzfällerhemd) war weg, dafür diese Tuntenklamotten. Er wird sich schon keinen Zacken aus der Krone brechen, wenn er zugibt, dass er einen zu viel in der Krone hatte.
Aber nein, das leugnet er |
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standhaft. Angeblich hat er am Abend vorher nichts verzehrt als Hustenbonbons und Traubensaft, wobei Hustensaft und Traubenbonbons die Wirkung eher erklären würden. Wie dem auch sei, hier scheint eine Form von unbeflecktem Rausch vorzuliegen. Ohne einen Schluck Alkohol zu sich genommen zu haben dennoch betrunken.
Solche Geschichten kennt man ja sonst nur aus der Bibel oder Möbelhauskatalogen. Wasser in Wein? Heiliger Geist? Geist des Alkohol? Der Graf ist ratlos und wartet schon darauf, wo und wie er morgen aufwachen wird. |
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07.10.2010 08:24 -
Graf Franz von Moor -
León AC
(0.3 TK)
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