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Wucher im WC
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Wie ein Kind dem man den Lutscher weggenommen hat plärrt es dieser Tage fortwährend aus dem Lager der Kafue Celtics. Der Hauptverantwortliche Grabowski ist nach einem kurzen Versuch in Luskas Schicki-Micki-Szene Fuß zu fassen (u.a. mithilfe einer eigens designten Nobel Unterwäsche Kollektion mit dem Topseller „Kashmere Feinripphemd mit Einstecktuch“), körperlich wie sprachlich wieder in der Gosse angekommen. Wüst wetterte er gegen dreiste Bierdiebe und boykottierte Mandelators WC-Monopol in Lutschers Lounge auf unappetitlichste Weise. Die Folge: Hausverbot.
Der ins Ferne Serbien verschacherte Barbesitzer Lutscher erfuhr nun kürzlich über den zwar gerechtfertigten, angesichts der Verdienste des Delinquenten aber doch überzogenen Verweis und bemüht sich trotz seiner Verpflichtung in Europa um Lösung des Konfliktes. Ziel ist es zwischen Stammkunden und WC-Man zu vermitteln und so eine Amnestie zu erwirken.
Dazu versuchte Lutscher mit dem WC- Man in |
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Verhandlung zu treten und sprach ein paar Vorschläge auf den AB. Kern des Problems ist seiner Ansicht nach die fehlende Transparenz im Preissegment seines ansonsten vorbildlich geführten Unternehmens. Gefühlt wird hier oft nach Nasenfaktor abgerechnet und wer eben nicht die Gunst des Halbgottes in weiß genießt, bezahlt schonmal einen ziemlichen Haufen. Sinnvoll wäre z.B. eine Abrechnung nach Litern und Kilo, je nach Geschäft, oder bei Stammkunden eine Pipiflatrate (ein so genanntes Urinabo). Natürlich müsste man die Tarife bei Bedarf auch wechseln können und Sonderangebote wie „Bonusmeilen“ oder Themenwochen könnten die Kundenbindung zusätzlich stärken und würden durchaus für Erleichterung sorgen. Um Kalles Verhalten nach einer möglichen Aufhebung des Hausverbotes nicht ungesühnt zu lassen plädierte Lutscher dafür Kalle als Werbeträger für die hoffentlich folgenden neuen Angebote wirken zu lassen.
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07.10.2010 13:22 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.0 TK)
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