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Quo vadis Porto?
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Der Tod kommt manchmal auf unvorhersehbare und grausamste Weise. In einem Moment hüpft man noch garstig pfeifend über die viel befahrene Autobahn und im nächsten Moment klebt der Großteil des eigenen Körpers schon am Reifen eines tattrigen Autofahrers.
So geschehen letzte Woche mit Solo, dem armen, nun toten Tropf. Viel ärmer als er ist eigentlich nur noch sein (Ex)-Verein FC Porto dran. Mussten sie doch schnell einen neuen Coach präsentieren, irgendeinen der das Team für die kommenden Spiele fit macht. Nur fanden sie leider keinen. Das lag zum einen an der dünnen Trainer-Decke in Portugal, zum anderen aber auch an dem ranzigen Trainingsgelände – |
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überall nur Tümpel, Mücken, Fliegen und stinkender Froschkot. Kurzentschlossen setzten sie einen billigen Stoffrosch – der Solo erschreckend ähnlich sah – an den Spielfeldrand und ließen die Spieler einfach machen. Ergebnis: Man verlor! Offensichtlich hatte die Quappe doch mehr auf Tasche als der Durchschnitts-Fußball-Fachmann so dachte. Wie es nun weitergehen soll, ist indes übrigens immer noch offen. Porto sucht händeringend einen potenten Trainer, um nicht im Sumpf der Superliga zu versacken.
Fußnote: Vor zwei Tagen erreichten uns sensationelle Neuigkeiten aus dem Lissabonner Institut für paranormale Angelegenheiten. Doch dazu in der nächsten Woche mehr.
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15.10.2010 16:50 -
Dan Solo -
FC Porto
(0.3 TK)
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