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COPA NEWS

Unter den Erden
Selten hat sich der Trainer Muhnino in einer Liga so wohl gefühlt wie in Marokko. Ganz ehrlich, hier ist es wirklich wunderschön. Eigentlich ist er nicht gerade fürs Schwärmen bekannt, aber das muss hier mal gesagt werden. Mit welcher Freiheit es sich hier spielen, schreiben und leben lässt, ist fast nicht begreiflich zu machen. Jeder Vergleich würde zu kurz kommen, jedes Gleichnis an seinem Meister scheitern.

Wie kann dieses Gefühl dann überhaupt in Worte gefasst werden? Zunächst müssen Gefühle nicht immer verschriftlicht werden, aber da gedachte oder frei herumschwebende Gefühle keinen Bonus bringen, entsteht nun dieses Schriftstück. Der Mensch ist keine Maschine, Beschreibungen kommen nicht immer an den Kern einer Sache heran.

Aber: Ich versuche es. Jede Woche müssen Berichte geschrieben werden, oder dürfen Berichte geschrieben werden, je nachdem wie der Einzelne das auslegen möchte. Teilweise bis zu acht, neun Berichte in der Woche. Das klingt nach Akkord, ist es an manchen Tagen auch. An anderen wiederum fühle ich mich im Stande zehn oder zwanzig hintereinander weg zu schreiben.

Hauptpunkt ist hierbei: Es ist nicht immer eine Freude einen Bericht zu Papier zu bringen und manchmal fehlt auch die Inspiration. Dann entstehen nur kleine Gedankenkettchen, die selbst einer Magersüchtigen zu klein wären. Jedenfalls überlege ich mir jeden Tag, wo ich meinen Tagesartikel platziere. Und immer möchte ich in Marokko schreiben, denn die nackte Wahrheit ist: Hier interessiert es keinen. Vielleicht liest

wirklich ein Mitspieler meine Zeilen, aber der Eindruck entsteht, dass sie eben ungelesen im Papierkorb landen. Genau das macht die Zeitung Marokkos zu meiner Lieblingszeitung.

Denn aufgrund dieser einfachen Wahrheit, fallen bei mir alle Hemmungen. Ich denke nicht über ein Anecken nach oder ob mein Ausdruck zu übertrieben ist und auch nicht, ob ich ihn extra übertrieben machen sollte. Es ist eine vollkommene Freiheit, die in keinem meiner anderen Länder besteht. Wenn es nicht gelesen wird, dann kann alles geschrieben werden. Natürlich wird sich ein Schlaumeier finden, der meint, dass dann die Artikel umsonst wären. Aber er wird sich nicht finden, denn nach meiner Theorie wird auch diesen Artikel überhaupt keiner lesen. Und schon sitzen wir wieder auf dem Rücken der Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt.

Manchmal ist es aber ganz einfach auch eine Kopfsache und ich kann nicht sagen, warum ich in Marokko lieber schreibe als in jedem anderen Land. Vielleicht weil in jedem anderen Land mit der Zeit irgendjemand auf meine Berichte aufmerksam wird und irgendetwas, gut oder schlecht, dazu sagt. Aber ich will keine Aufmerksamkeit und bin tatsächlich so romantisch, dass ich sagen kann: Ich schreibe nur für mich, ich brauche das. Ich möchte keine Reaktion, schon gar kein Lob, ich möchte nur schreiben, nur schreiben. Sodass es wenigstens einen Ort gibt, an dem ich im Vakuum schweben kann.

Deswegen liebe ich Marokko, deswegen liebe ich diese Zeitung und da ich das alles nur mir selbst erzählt habe, schließe ich jetzt. Weil es mir gefällt.
09.11.2010 19:07 - Muhnino - Club Omnisport de Meknes (0.3 TK)


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