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Es war, als wäre einer mitten in der Wüste auf eine Wasserquelle gestoßen. So sprudelte Malcomania. „Ich bin nur noch happy, ich bin einfach glücklich“, legte er los. Und warum? Er liegt mit seinem Team Villa Espanola auf dem elften Platz. Eine Position, die im Konzert der echten Profis nicht viel bedeutet, für ihn schon. Er war nämlich acht Jahre lang weg gewesen aus dem größeren Sport. „Ich spielte nur noch in der ländlichen Gegend, und nur mit Tennisbällen, vor allem aber immer ohne wirkliche Tore, wie |
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jetzt auch“, sagte er. Malcomania, der mit seinem Vater Malefiz landwirtschaftliche Betriebe am Stadtrand Montevideos und im Osten an derbrasilianischen Grenze von der Gesamtfläche von insgesamt 4.000 Hektar bewirtschaftet, wo riesige Rinderherden auf biologisch einwandfreien Weiden sich freudig tummeln und toben, war zwar selbst nie ein ganz Großer und wird auch nie einer werden. Aber Elfter ist er schon mal, und Elftal ist ein großer Name, wenn auch nicht im Uruguayischen oder im Spanischen, aber immerhin in den niederländischen Niederungen. Ole!
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19.11.2010 23:04 -
Malcomania -
CSyD Villa Española
(0.3 TK)
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