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Zum Abschuss freigegeben? Die Artenschutzkonferenz in Abidjan entscheidet über die Zukunft der Elefanten sowie der Fußballvereine: Fünf afrikanische Staaten wollen den Elfenbeinhandel wieder erlauben, sechs wollen Fußball künftig aus Elefantenleder statt aus Schweinegalle herstellen - nicht alle Naturschützer sind dagegen
Auf einem Patrouillenflug entdeckte Mal(t)zbier letztens eine Herde toter Elefanten. Ihre Köpfe waren zerhackt, so dass die Wilderer, die sie getötet hatten, die Stoßzähne bis auf den letzten Zentimeter herausbrechen konnten. Als er die verstümmelten Tiere sah, wusste er, was passiert war: "Hier legt sich jemand ein |
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Elfenbeinlager an. Jetzt, wo der Handel bald wieder erlaubt sein könnte." Schließlich sind wir in der Elfenbeinküste.
Auf dem nächsten Patrouillenflug entdeckte Mal(t)zbier ein niegelnagelneues Fußballstadion und traf dort Stadionsprecher Harry Wijnvordt. An diesem Wochenende trafen sich auf der internationalen Artenschutzkonferenz in Abidjan Vertreter der vierzehn Vereine der 1.Liga der Elfenbeinküste, um zu entscheiden, ob ein dauerhafter Handel mit dem weißen Gold und das Eintauschen gegen Trikotsätze zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder erlaubt wird. Bislang ist noch unklar, wie sich die Artenschutzkonferenz - die bis zum Saisonende dauert - entscheiden wird. |
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19.11.2010 23:15 -
Mal(t)zbier -
Stade d'Abidjan
(0.3 TK)
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