|
Von Paris nach Portimao
|
Im Auftrag von Marítimo Funchal analysiert Modezar Horst Manserfeld heute die Kleidung der hessischen Trinkgemeinschaft aus der A Bola: „Mon dieu, welch eine windschiefe Truppe... auf der rechten Seite des Fotos, das muss sich eindeutig um picknick handeln, diese Eleganz, très chic, très chic, stilvoll und gleichzeitig doch leger, und dann die lässig über die Schulter geschlagene Jutetasche, très chic, Naturfreund und Frauentyp, formidabel, der Mantel zwar keine Haute Couture, aber klare und eindrucksvolle Konturen, gefällt, dieses matte grau... während links, na ja, bestimmt dieser cafu, die Jacke, na ja, da war dann doch wohl eine Grenze erreicht, zumindest eine finanzielle, hö?, nun ja, immerhin zwar billig, aber zu ihm passt’s, ich sag auch zu Beth Ditto immer, man kann aus einem Betonmischer kein Fahrrad machen, nicht wahr?, aber gut, die Farben sind im Trend, |
|
|
|
mit schwarz kann man zumeist nicht viel falsch machen, aber hallo, der Reißverschluss, o lá lá, will es da jemand heute Abend wissen?, très joli, in der Summe, nun ja, das kann man schon so tragen, zumindest bei einem kleinen Portemonnaie, ansonsten na ja, Kaufhalle Schnäppchenmarkt... die Mitte, das muss der Grieche sein, oder nicht?, das Land ist pleite, dann ist der Rest auch schon egal, nicht wahr?, kein Esprit, keine Eleganz, ein Outfit wie ein verdörrter Olivenstrauch, ich sag auch zu Claudia immer, Schätzchen, wenn Du Dich anziehst wie eine Pädagogiklehrerin, dann gibt’s statt dem Cover auf der Vogue nur den Blinker, das Fachmagazin für Angler, nicht wahr?, was wollte ich sagen?, ach so, jedenfalls dieser unmodische Hellene ist ein dringender Fall für eine Typberatung, aber das soll ruhig eine der beiden anderen Flitzpiepen übernehmen, c’est vrai?“ |
|
24.11.2010 20:00 -
Horst Manson -
Marítimo Funchal
(0.3 TK)
|
|