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Das WAZ hilft…
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Wer kennt es nicht, hier ein Komma vergessen, da mit der Groß- und Kleinschreibung geschludert und schon steht man vor den rhetorischen Schwergewichtsboxern und Hobbygermanisten der Liga wieder dumm da. Doch das ist nichts, und daran sollte man zum Fest der Liebe eben auch denken, im Vergleich zu den Problemen mit denen der Großteil der Senegalesen tagtäglich zu kämpfen hat. Denn wagt sich eins dieser possierlichen Geschöpfe einmal über die literarischen Landesgrenzen hinaus, stürzen sich gleich Heerscharen von Sambiern mit der Lupe auf deren Äußerungen. Die eh schon krampfhaft um eine halbwegs passable Syntax bemühten Senegalesen reagieren nur noch gehetzter und verlieren ihr letztes bisschen Würde.
Dabei ist es doch so einfach: für alle Legastheniker, Analphabeten oder eben Senegalesen (Hybrid aus beidem) gibt es |
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dafür den Mongolativ. Ein bunter Blumenstrauß aus den beliebtesten Konjugationen, Zeitformen und Fällen, die in beliebigster Form zu einem Ensemble, das sich einem die Fußnägel hochrollen, zusammen gefügt werden. Nicht zu vergessen natürlich die dazugehörige Einstellung „Wem ick wie ansprechen tue dit is meine Probleem und wenn einen dat nich passt is mich dit auch egal!“ So macht man sich als Senegalese das Leben nicht unnötig schwer und kann sich auch irgendwie am Pressegeschehen beteiligen.
Dieser Artikel ist all den …Senegalesen gewitt…gewit…gewidt…ist für alle armen Senegalesen, die dauernd von den bösen Sambiern verarscht werden.
PS: im nächsten Artikel wird der Frage nachgegangen warum es im Senegal keine Geisteswissenschaftler gibt.
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24.12.2010 15:25 -
Sir Pudding Lutscher -
Riflemen
(0.3 TK)
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