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Ein Japaner im Reich der Mitte
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Nakata Gutschi war frustriert. Und zwei Spielzeiten brauchte er, um sich von seinem Ärger zu erholen. Als Copa wieder das Licht der Welt erblickte, war auch Gutschi frohen Mutes. Aber zuerst musste er feststellen, dass sein japanischer Meistertitel aberkannt wurde, da die Saisonen 23 bis 26 nicht mehr in den Geschichtsbüchern vertreten waren und dann war sein Stammclub Shonan Belmare einfach mal eben so in die zweite Liga gestuft worden. Zwar nahm er provisorisch einen Posten in der J-League bei Mito Holly Hock an, doch sein Herz schlug weiterhin für Shonan. Aber in die zweite Liga wollte er beim besten Willen nicht mehr.
Also ging er in den Vorruhestand. Genoss die Zeit in seinem Pavillon. Bis ihn kurz vor Weihnachten die Muse erneut küsste und er feststellte, dass |
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eine geregelte Arbeit auch so seine Vorzüge hat. Shonan ist immer noch in Liga zwei und so schaute er auf die Landkarte der Copwelt und entdeckte einen großen roten Fleck – China.
Spontan unterschrieb er bei Liaoning Hongyun. Nicht gerade ein Traditionsclub in der Copawelt und durch das zweijährige Engagement von Claudio Ranieri auch nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Da konnte weder der Verein noch der Trainer viel falsch machen. Schlechter geht ja nicht mehr.
Außerdem entdeckte Gutschi voller Entzücken seinen alten vietnamesischen Wiedersacher Minh Dol Ten, mit dem sich bereits zahlreiche Duelle in Vietnam und Japan geliefert hatte. Es steht also einer spannenden Saison nichts im Wege. Na ja etwas schon – 6,5TK Punkte weniger als die Spitze! |
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26.12.2010 16:28 -
Nakata Gutschi -
Liaoning Hongyun
(0.3 TK)
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