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Präsident Markert – warum nicht?
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Kurze Zeit war es still um den bombastischen, fantastischen, ja geradezu markertastischen Trainersuperhelden der Power Dynamos geworden. Dann kam er mit einem „perfect weekend“ zurück, und Thors Hammer schrumpfte im direkten Vergleich buchstäblich zur Playmobil-Version. Nun soll der nächste Schritt auf der Karriereleiter folgen: Die Präsidentschaft in Sambia steht zur Disposition, und eigentlich kann es nur einen Aspiranten geben, der unter der Verantwortung dieses wahrhaft herkulischen Amtes nicht zusammenbrechen würde: Markert persönlich! Nichts gegen die anderen möglichen Kandidaten, die in der Presse derzeit hin und her gewürfelt werden, aber ein Abenteuer ist mit der Kolumne mehr als ausgelastet, Jack Rich kann sich kaum zwischen 30-jährigem Luxuswhiskey und frisch gezapftem Zambezi entscheiden und die kindliche Kaiserin hat einen Sack voller Probleme auf den viel zu schmalen Schultern. Lutscher darf eh nicht, hätte aber wohl auch nicht gekonnt. Bello vielleicht? Nun ja, erstens ist er bereits vorbestraft (ist das nun ein Vorteil oder ein Nachteil?) und zum anderen hat das letzte Wochenende ja bereits gezeigt, dass er dem selbsternannten besten Präsidentschaftsanwärter aller Zeiten (natürlich wieder Markert) nicht das Wasser reichen kann. |
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Höchstens das Spülwasser zum Händewaschen, da der Mandelator es sich ja offensichtlich erlauben kann, auf Trinkgelder für guten Service zu verzichten. Qualifiziert ihn das zum Thronanwärter? Wohl kaum, ebenso wenig wie Nils Nilpferd – die Toiletten im Präsidentenpalast sind sauber (kein Mandelator weit und breit, Gott sei Dank!), und das soll auch so bleiben. Was ist sonst noch zu beachten? Ach ja, ganz wichtig, nicht zuletzt in Anbetracht fataler politischer Entwicklungen in von spätrömischer Dekadenz zerfressenen zentraleuropäischen Staatsgebilden: Eine Frau als Präsident? Pah! Es heißt ja nicht umsonst Präsident und nicht Präsidentin, die zahnlose Oma Erni dürfte damit ebenso aus dem Rennen sein wie das liebreizende Geschöpf mit dem ewig nassen T-Shirt. Bleiben also noch fünf Kandidaten, zuzüglich des mysteriösen Doltombwe, der von einigen ultraradikalen Kräften bereits als Gegenkandidat in Position gebracht wird. Gegen diese wird man sicherlich auch noch etwas ausgraben können, doch bis dahin wird man sich auf Sachfragen konzentrieren. Das sambische Volk will schließlich nicht nur Worte, sondern auch Taten sehen. Sportlicher Erfolg könnte dabei sicherlich helfen, doch es gibt noch viel wirksamere (und realistischere) Optionen! |
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09.01.2011 13:05 -
Florian Markert 3 -
Power Dynamos
(0.3 TK)
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