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Kein Herz für Marokko
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In Kürze steht die Copa WM vor der Tür und ein eigentümliches Bild zeichnet sich ab. Während alle Teams bereits zumindest einen Trainer vorweisen können, herrscht hier nur in Marokko gähnende Lehre. „Kein Wunder“, zeigte sich MAT-Coach Carlos Finisterre wenig überrascht: „Weshalb sollte man sich denn auch für diesen mittelprächtigen Polizeistaat mit unterdurchschnittlicher kultureller und kulinarischer Relevanz einsetzen?“ Ansonsten konnte man den Mexikaner in dieser Woche angesichts des Aus |
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in der Qualifikation zum Confederation Cup mit ungewohnt guter Laune erleben: „Die Ausflüge in noch viel furchtbarere Länder haben erst einmal ein Ende gefunden. Da kann man sich wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens widmen.“ Vergnügt setzte sich Finisterre neben dem Trainingsplatz in seinen Schaukelstuhl aus Rattan, um Kreuzworträtsel zu lösen. Währenddessen liefen Co-Trainer Willi von Ügli und Tschunka-Tschunka und die Mannschaft von MAT mit Medizinbällen der untergehenden Abendsonne entgegen.
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10.01.2011 19:45 -
Carlos Finisterre -
Moghreb Athlétic de Tétouan
(0.3 TK)
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