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Namibição -1- Beim 3.Pitcher
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„Yeah, Geil hier!“ so Dugarry (in der Lounge des 5-Sterne-Hotels Heinitzburg, Windhoek, Namibia, beim 3. Pitcher).
„Jenauuuu daina Mainun, Kumpl!“ so Yamamoto (ebenfalls beim 3. Pitcher).
Die beiden Profitrainer, die die Selecao zum ersten nächsten, längst überfälligen WM-Titel führen sollen wollen, scheinen sich schon vortrefflich eingelebt zu haben im Gastgeberland Namibia.
Auf die Frage, warum sie als erstes Nationalteam - allerdings ohne Mannschaft - bereits so früh nach Namibia gereist sind:
„Ääh … Hä?“ (Yamamoto).
„Vorbereitung. Intensive Vorbereitung. Und Gegneranalyse. Scouting heißt das glaub ich. Und Kultur und so….“ (ernst dreinblickender Dugarry).
Auf die Frage, ob ihre Vereine, Corinthians und Palmeiras, ohne ihre Trainer nicht wichtige Punkte verlieren würden:
„Ey Alda, voll die |
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schwierign Fragn man! Duga sach du mal!“ (Yamamoto).
„...“ (überlegt) “Laut Vertrag darf kein Verein während unserer Abwesenheit ein Tor gegen unsere Clubs schießen.“ (Dugarry)
Pause. Die beiden blicken mich, dann sich selbst mit glasigen Augen und breitem Grinsen an und brechen in ein ohrenbetäubendes Gelächter aus. Das stark pigmentierte Personal blickt irritiert in unsere Richtung. Aus Prestigegründen setze ich das Interview auf Schwedisch fort:
„Ehm, Javisst. Nåväl kännera säkert att för den lämplighet de VM det inom parentes sagt in Sydamerika försiggå behövt man tre män?“ (Was heißen soll: Wussten Sie, dass man 3 Nationaltrainer braucht um bei der Qualifikation, die nebenbei bemerkt in Südamerika stattfindet, zugelassen zu werden?)
Große Augen, betretenes Schweigen.
Ich verabschiede mich höflich. |
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12.01.2011 12:24 -
Dugarry -
SC Corinthians Paulista
(0.3 TK)
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