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Selbstmitleid statt japanischen Stolz
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Liaoning ist wieder da, wo es bereits ohne Nakata Gutschi angelangt war. Am Ende der Tabelle. Aber wen interessiert schon der sportliche Niedergang eines Vereins, der sowieso noch nichts erreicht hat. Keine Zuschauer im Stadion, keine Artikel in der Presse. Kein Wunder, dass Nakata Gutschi hier genug Zeit zum Selbstmitleid bleibt, statt endlich zu verstehen, dass er hier im roten Reich der Mitte großes verbringen kann. Nach dem klasse Auftritt am letzten ZAT verschieben wir das aber lieber auf die kommende Saison.
Und hätte Gutschi bereits im Vorfeld seines Abenteuers in die Geschichtsbücher |
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geblickt, hätte er vielleicht auch verstanden, wieso die Vereinsführung ihn in ein 6qm Wohnklo gesteckt hat, statt ihn mit einer ordentlichen Villa zu überraschen. Japaner sind nicht gerade beliebt in China. Bereits 1905 war der rote Vollmond über China hereingebrochen und Shenyang wurde 1905 gar von Japanern eingenommen. Eine ehemalige Besatzungsmacht, als neuen Freund wahrzunehmen? Langsam macht sich bei Gutschi die Gewissheit breit, hier vielleicht einem Scherz des Präsidenten aufgesessen zu sein. Will man ihn hier nur vorführen und spielt die Mannschaft absichtlich gegen den Trainer? |
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13.01.2011 21:27 -
Nakata Gutschi -
Liaoning Hongyun
(0.3 TK)
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