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Sechs Heimtore – eine inflationäre Frechheit!
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Spekulationsblasen, Analyseblasen, Bilanzblasen, Seifenblasen, kurz: Inflation wo man hinschaut, nun sogar im Fußballgeschäft. Plötzlich ist gar der Tritt gegen den Ball kaum noch den Aufreger beim gemeinen Fan wert – wird es in aller Regel doch sowieso ein Tor.
Ja, selbst hier im schönen Portugal, dem Land der wollspendenden Milchkühe, soliden Staatsfinanzen und Froschfreundlichen Gehwege sind erste Spuren des Wertverfalls zu erkennen. Die Gesellschaft wird immer älter, das Denken an morgen oder gar übermorgen immer unwichtiger. So verliert man schnell mal den Bezug zur Realität, zum taktischen Finanz-TK. Da haut man hier eine Heim-Sechs raus, dort einen Frosch zu Brei und es kümmert einen nicht. Nur kann das auf Dauer gut gehen? |
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Spricht da nicht Gewohnheit, garstige Langeweile, möglicherweise gar pervertierte Angst aus der armen runzligen Seele? Man weiß es nicht, doch ist mit solch Verhaltensauffälligkeiten nicht zu spaßen. In medizinischen Kreisen spricht man gar von dem NNG-Syndrom (Nili-Nil-Gedächtnis-Syndrom). Klar zu erkennen an immer wiederkehrenden taktischen Ideen, Wollpantoffeln, einer stark ausgeprägten Froschphobie und einer unerhört hohen Anzahl von Copa-Sternen. Die A-6 hingegen ist keck, mutig, sensationell, quasi noch nie (!) dagewesen und immer einen Versuch wert. Und wer was anderes behauptet, der... der hat wohl dennoch Recht, denn – wir erinnern uns – es ist ja Inflation und was sind da noch sechs Auswärtstore wert?
Nicht mehr viel, wahrlich nicht mehr viel.
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20.01.2011 21:34 -
Dan Solo -
FC Porto
(0.3 TK)
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