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König ankhamun IV. und Papst carsi VII.
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Im elften Jahrhundert, als die 14. Saison in der Veikkausliiga startete, ereignete sich ein Zweikampf, der die Geschichte der Veikkausliiga über die nächsten Jahrhunderte hinweg aufs stärkste beeinflussen sollte.
Heinrich ankhamun IV. spielte bereits zwei Saisons in Finnlands neuer Eliteliga, ehe er sich in der 14. Saison auf den Königsthron schwingen konnte. Im selben Jahr allerdings heuerte ein Gewisser Papst Gregor carsi VII. in Finnland an. Als Neuling hatte carsi in ankhamuns Meistersaison nur geringes Mitspracherecht. Doch als ankhamun die Vergabe aller Trainerposten in Finnland nach seinem Gutdünken bestimmen wollte, entbrannte zwischen carsi und dem amtierenden Meister ein Trainerpostenstreit. Bei gegenseitigen Anfeindungen blieb es nicht, |
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der Streit gipfelte in der schriftlichen Absetzung des Papstes durch Meister ankhamun IV. und der Exkommunikation des Meisters durch Papst carsi. Dies stellte ankhamun IV. vor enorme Schwierigkeiten, denn seine Fürsten wurden dadurch von ihrem Treueeid entbunden. Aus dieser misslichen Lage befreite sich ankhamun IV. jedoch durch einen geschickten Schachzug. Er ging 1077 als Büßer nach Canossa. Papst carsi, der aufgrund seines Glaubens einem reuigen Sünder vergeben muss, war gezwungen, den Bann aufzuheben. Wer von den beiden als Sieger aus diesem Streit hervorging, hängt ganz von der Sichtweise ab. Aus Sicht der Finnen ist es eindeutig Papst carsi. In den darauffolgenden acht Saisons konnte Papst carsi sechs Meisterschaften erringen. Ankhamun IV. jedoch keine weitere.
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21.01.2011 18:31 -
Archiebald Mor -
Vaasa PS
(0.3 TK)
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