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Proteste in Sambia eskalieren: Militär fordert Fortsetzung der Anti-Uno-Demonstrationen
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Seit nunmehr neunzehn Tagen protestieren die Sambanasen gegen die anmaßende und keinesfalls verfassungskonforme Präsidentschaftskandidatur von Massai Uno. Dieser meldete sich am Dienstagabend zu Wort. Allerdings kündigte er für die nächste Präsidentschaftswahl keinen Verzicht auf die Kandidatur an; eine schnelle Rückkehr nach Südafrika, wie sie die Demonstranten fordern, lehnte er erst recht ab. Die Proteste gehen daher weiter, doch inzwischen strömen immer mehr - offenbar bezahlte - Anhänger Unos in Lusakas Innenstadt, es kommt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Pseudo-„Anhängern“ und Gegnern des ungeliebten Immigranten. Auch das Militär hat sich zu Wort gemeldet - es fordert die Demonstranten auf, ihre Proteste zu fortzusetzen. Die aktuellen Ereignisse aus Lusaka im Live-Ticker.
12:30 Uhr: Die Botschaft sei angekommen, verkünden die Sicherheitskräfte - und rufen Massai Uno zu einem Ende seiner unrechtmäßigen Kandidatur auf. Die Demonstranten haben sich wieder auf dem Zambezi-Platz versammelt und beharren auf einer sofortigen Abschiebung des Möchtegern-Despoten. Derweil kommt es zu Handgemengen zwischen sambisch-patriotischen Gegnern und mit Blutdiamanten-Erlösen gekauften Befürwortern von Massai Uno.
13:16 Uhr: Die Lage auf dem Zambezi-Platz spitzt |
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sich weiter zu: Ein Zambezi-Inquisitor-Mitarbeiter berichtet, dass Tausende Uno-Unterstützer auf den Platz strömen. Sie sollen die von den (wenn auch untereinander durchaus zerstrittenen) Markert- und Grabowksi-treuen, Jack Rich unterstützenden oder Doltombwe verehrenden sambischen Patrioten errichteten Barrikaden niederreißen. Sogar der bislang einzige Mandelator-Befürworter des Landes (Mandelator selbst) soll von den Randalierern angegriffen worden sein. Die Stimmung sei sehr angespannt.
14:03 Uhr: Die Unterstützer des Uno-Regimes, die Plakate mit der Aufschrift "Ja zur unrechtmäßigen Fremdherrschaft" bei sich tragen und auf dem Zambezi-Platz in Lusaka den Regierungsgegnern gegenüberstehen, könnten sogar direkt von der südafrikanischen Staatsführung bezahlt worden sein. Das jedenfalls sei die Überzeugung vieler Menschen vor Ort, berichtet ein Zambezi-Inquisitor-Reporter aus Lusaka. Augenzeugenberichten zufolge strömen immer mehr verfassungsfeindliche Krawallmacher auf den zentralen Platz, der in bislang das Zentrum der Proteste war. Übernehmen nun die Anhänger des von Südafrika gesteuerten Terror-Regimes den Platz?
14:06 Uhr: Die Rückmeldung unseres Korrespondenten bleibt aus, die Kamera bleibt schwarz. Wir befürchten Schlimmes. Die neuesten Entwicklungen folgen in Kürze… |
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02.02.2011 14:07 -
Florian Markert 3 -
Power Dynamos
(0.3 TK)
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