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Busfahrer hält TFC-Kasten sauber - fast
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Es war schon ein kurioses Bild, das sich da vor der Geisterkulisse im Araberstadion von Kairo ergab: Keine Zuschauer und nur drei Kicker der Heimmannschaft fanden sich zum Duell mit Ex-Meister Tanta FC ein, auf dessen Seite sich Spieler, Trainer und Betreuer der Millionen-Bewegung auf den Straßen der Hauptstadt anschlossen. Immerhin stellte sich der indische Busfahrer, den TFC-Trainer Grautvornix eigens auf Empfehlung von Trainerkollege Erindjah hatte einfliegen lassen, ins Tor – und verteidigte eifrig gegen die drei italienischen Legionäre der Platzelf, die es dann aber doch schafften, die Kugel ein Mal im TFC-Kasten unterzubringen.
Eine Randnotiz blieb der 2:0-Heimsieg des TFC, dreht sich im Land am Nil doch längst alles um die Demission des |
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Staatschefs. Trainer Grautvornix hat sich längst der Demokratiebewegung angeschlossen und verfolgt mit Kopfschütteln die Ankündigungen von Interims-Ivorer Emanuel Ginobili, die Stadt Kairo verlassen zu wollen. Und mit noch größerem Unverständnis vernahm Grautvornix die Ankündigung von Kunta-Kinte, die revoltierende Stadt Alexandria in Richtung der befriedeten Gegenden Schwarzafrikas verlassen zu wollen.
Eine Petition hat Grautvornix übrigens beim Verband eingereicht, in der der TFC-Coach ersehnt, die Liga entgegen der Wünsche aus Gouna regulär fortzuführen. Grautvornix schlägt vor, die nächste Kundgebung der Facebook-Generation am Roten Meer stattfinden zu lassen: „Hurghada ist auch schön…“ |
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04.02.2011 13:35 -
Grautvornix -
Tanta FC
(0.3 TK)
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