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Wer entführt hier wen?
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Denn sie wissen nicht was sie tun und die rechte Hand schon gar nicht was die Linke von Wadi Degla tut. Die politische Lage in Ägypten bleibt unübersichtlich und eigentlich fernab des Konfliktes um das Präsidentenamt bleibt auch der Fußball von den Auswirkungen der Staatskrise nicht verschont. Die nationale FA und der Ligaverband vertreten zwar konsequent die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs in der Premier League, doch findet ihre Entscheidung angesichts der chaotischen Zustände unter den Vereinen immer weniger Zustimmung.
Nun überschatten Gerüchte über Entführungsfälle den letzten Hinrunden-ZAT, der ohne Spielausfälle, wenn notwendig auch ohne Trainer über die Bühne gebracht werden soll. Größte Besorgnis erregt dabei das Verschwinden von Ittihad-Koryphäe Kunta Kinte, über dessen |
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Verbleib nicht nur beim eigenen Klub derzeit viel spekuliert wird. Zu dem Gerücht einer politisch motivierten Verschleppung seines Kollegen durch den unklar positionierten Armeegeheimdienst oder regierungstreue Schlägertrupps wollte sich Keksbaron Leibnits in der heutigen Pressekonferenz nicht äußern, wahrt er doch seit Wochen eine kritische Distanz zu den Vorkommnissen in Unterägypten.
Besorgt zeigte er sich dann jedoch über den Aufenthaltsort seines Nationalmannschaftstrainer-Kollegen aus Mansoura. Für eine Stellungnahme zu der vergangenen Freitag vorgenommenen Auslosung der WM-Vorrundengruppen war die rechte Hand von Redaktion der Gizeh Gazette jedenfalls die ganze Woche nicht zu erreichen. Von einem weiteren Entführungsfall, zu dem hier durchaus Verdacht vorliegen könnte, wollte man zur Stunde weder in Mansoura noch in Gouna sprechen. |
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11.02.2011 17:15 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(0.3 TK)
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