Gott richtet seinen Blick ganz in Richtung Sendai. Obwohl die Lage immer noch sehr brenzlig ist, kann der Mongole mittlerweile etwas aufatmen. Denn nichts wäre schlimmer als ehemaliger Meister tatsächlich abzusteigen. „Hohn und Spott der Konkurrenz wäre uns in dem Fall sicher,“ so der mongolische Ex-Startrainer. Und emotional betrachtet, wäre es für den Steppenfürsten ein riesen Desaster in seiner Lieblingsliga zweitklassig spielen zu müssen. Während andere Trainer schadenfreudig ihren Senfpopo der Konkurrenz ins Gesicht halten und das sehr amüsant finden, bleibt dem Mongolen nur der Versuch am unteren Ende der Tabelle, frustriert den abfallenden Resten aus dem kleinen Spalt des chinesischen Wortakrobaten geschickt auszuweichen.