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NACHRUF
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In dieser traurigen Stunde möchten wir einen Moment innehalten und unserer beiden Trainerkollegen. Beide waren große Geister, leider am Ende ihrer aktiven Zeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Glitt Fenris an der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn herum, einmal mehr auf der einen Seite der Grenzlinie, mal mehr auf der anderen. Hochkreatives Setzverhalten war ebenso Bestandteil seines Wahnsinns, wie gelegentlich Streit mit anderen Ligakollegen oder gar ganzen anderen Ligen vom Zaun zu brechen.
Bernd war in dieser Hinsicht deutlich pazifistischer, wenn auch seine scharfe Zunge bzw. sein spitzer Stift, dies mehr als ausglichen und ihm mehr als einmal zu weltweitem Coparuhm verhalfen. Nur ein einziges Mal geschah es tatsächlich, dass der Buddha Bernd |
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tatsächlich seine stoische Ruhe verlor. Und wer was Schuld ? Wer war’s ? Wer war’s ? Nein nicht die Schweizer, die sind ja selbst Pazifisten, nein es konnte natürlich nur Fenris sein, der klammheimlich Bernd die Meisterschaft mit einem Schlammloch in letzter Sekunde noch stahl.
Diese beiden hochgeschätzen Kollegen scheinen nun von uns gegangen zu sein und werden ein großes Schlamm-Loch hinterlassen. Ihr Wahnsinn, ihre Spitzzüngigkeit werden uns fehlen, aber die SM wird weiterleben und hoffentlich bald wieder zu alter Grösse zurückfinden. Denn es hilft jetzt nichts nach hinten zu schauen und der schönen alten Zeit nachzutrauern. Es muss nach vorne geschaut werden, hart gearbeitet und gekämpft werden und der Rest wird von alleine kommen.
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11.03.2011 16:20 -
TC -
Radnicki Jugopetrol
(0.3 TK)
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