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Baila con las estrellas
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Nachdem halb Europa bereits mit dem televisionären Tanzformat gequält wurde, steht nun auch in Peru eine neue Ausgabe von „Let’s Dance“ (= „Baila con las estrellas“) auf dem Programm. In der aktuellen Staffel treten zehn (nahezu) weltbekannte Fußballtrainer aus dem Land von Machu Picchu und Pachamanga um die Krone des besten Tänzers an. Wir stellen die antretenden Übungsleiter und ihre Tanzpartnerinnen kurz vor.
1. pepe33: der Schutzpatron der Bonanzaräder tritt mit der mehrfachen Deutschen Meisterin im Zeitfahren und im Straßenrennen Trixi Worrack an.
2. Nordwin Studt: wollte ursprünglich einen Spieler seines Teams als Tanzpartner nominieren, hat damit aber die Toleranz der Peruaner (und die des bekanntlich homophoben Konkurrenten Butters) überfordert. Mangels weiblicher Alternativen muss nun Schwester Katja Studt ran.
3. Josef Hickersberger: als Kavalier, Genussmensch und Österreicher liegt die Meßlatte für eine potentielle Tanzpartnerin naturgemäß sehr hoch. Letztlich sogar so hoch, dass bis kurz vor Ultimo keine Dame den Ansprüchen genügte. Und wen bekommt vom ausstrahlenden TV-Sender aufs Auge gedrückt, wenn die Zeit ergebnislos abgelaufen ist? Richtig, Sarah Knappik.
4. Ole Gunnar Fidjestöl: nachdem sie bereits des Öfteren in Iquitos gesehen wurde, benennt der ehemalige Skispringer folgerichtig Landsfrau Charlotte Engelhardt.
5. Miccele: Aufsteiger und Frauentyp Miccele ist in der italienischen Abenddämmerung fündig geworden. Gegen ein veritables Salär ist Ruby Rubacuori bekanntlich immer zu haben. Bleibt zu |
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hoffen, dass die Tanzeinlagen nicht ganz so platonisch absolviert werden wie die Festivitäten im Hause Berlusconi.
6. Der Markert: der GröTaZ wollte eigentlich Eva Braun Habermann nominieren, diese musste aber wegen Migräne und Tennisarm absagen. Stattdessen tritt der Nestor der peruanischen Primera División mit Tunesiens Despotengattin Leila Ben Ali an, die nach dem Karriereknick ihres Mannes nun auf diese Weise ihr Taschengeld aufbessern will.
7. Fernando Zezesaroszezesaros: in der Vorwoche noch als Legende tituliert, nun in die Weiten der peruanischen Bergwelt entschwunden. Eine Abschiedsvorstellung gibt es dann in diesem TV-Format. Gemeinsam mit Trude Herr wird der Mann mit dem etwas sperrigen Namen den Titel „Niemals geht man so ganz“ interpretieren. Oder vielleicht doch nicht?
8. PLM3: wenn man PLM googelt, erhält man sofort diverse Links zum Thema „Product Lifecycle Management“. Logisch, dass PLM3 dann auch mit einer ausgewiesenen Expertin zu den Themen „Produkte“ und „Lebenszyklus“ antritt: Verona Pooth.
9. M.Power: bereits der Name deutet es an, bei M.Power zählt weniger Technik und Raffinesse, sondern vielmehr Kraft und Ausdauer. Bei derartiger Fokussierung auf eine starke Physis und Athletik überrascht die Wahl Jarmila Kratochvilova nicht.
10. Butters: sollte sich als schwieriger Vermittlungsfall erweisen, bei dem die Damenwelt reihenweise mit Ausreden das Weite suchte. Am Ende hatte Tine Wittler ein Einsehen, allerdings muss sich Butters im Gegenzug nun von der impertinenten Eigenheimverschönerin seine Wohnung neu gestalten lassen. So kann’s gehen.
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23.03.2011 21:02 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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