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Zuggespräche in Serbien Teil 2
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MiKu, der Österreicher und der Russe fahren weiter und kommen durch einen Teil von Belgrad.
Ö: Gut, dass wir mit dem Zug hier sind, mit dem Auto kommt man hier kaum durch.
M: Genau, in diesem Ortsteil ist es Pflicht Auto zu fahren, jeder der aus dem Haus geht muss sofort in sein Auto.
Ö: Offiziell will man es nicht zugeben, aber die Erdöllobby ist hier sehr stark. Die haben ihren eigenen Ausweg aus der Krise gebastelt. Die Polizei wird dafür von OMV gestellt, so spart die Stadt Geld.
M: Sogar Arbeitslose müssen jeden Tag |
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für 2 Stunden vor die Tür. Wer krank ist muss zumindest den Motor in der Garage laufen lassen.
Ö: Was ist eigentlich mit Kindern?
D: Die werden in Krankenwägen geboren und machen in der Vorschule ihren Führerschein, davor können sie nicht aus dem Haus. Außer die Eltern folgen der "1-Kind-1-Auto-Politik". Pro Kind muss ein Auto in der Garage laufen.
Ö: Richtig! Hier gibt es deutlich mehr Garagen, als Wohnhäuser, ein riesiges Platzproblem.
R: Warum wohnt ein Luftbalon immer draußen? Weil er Platzangst hat. |
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10.05.2011 13:12 -
MiKu -
Mogren Budva
(0.3 TK)
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