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Alles bestens in Nikea.
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Mehr kann man eigentlich nicht sagen. Obwohl die Nikeaner auch die eine oder andere Kritik für ihre Entscheidung gegen den Euro einstecken mussten ist man doch weiterhin stolz auf diese Vorreiterrolle.
Inzwischen sind bereits aus vielen anderen Städten Griechenlands Sympathiebekundungen eingegangen. Das Verbrennen von Euro-Scheinen wird inzwischen in den verschiedenen Landesteilen als Zeichen des Aufstandes verstanden und zu einer Art Massenphänomen. Sogar auf höchsten Regierungsebenen wird der Schritt unterstützt und auch auf internationalem Parkett verteidigt. Denn vor allem international musste Nikea und sogar die griechische Regierung viel Prügel einstecken. Das Verbrennen der Euros am letzten Samstag als Teil des Volksfestes hatte zu wütenden Anfeindungen und weiterer Androhung von Sanktionen im |
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EU-Parlament geführt.
Von Landesverrat war allerdings nur in einem Käseblatt aus Volou die Rede. Der Hintergrund ist einfach. Dort hofft man schon seit Jahren auf die finale EU-Anerkennung als kleinstes und unbedeutendstes Dorf in Griechenland. Denn wie in der EU üblich werden Außenseiter und Minderheiten königlich gefördert. Und mit dieser exklusiven Förderung könnte man vielleicht sogar bald den örtlichen Kartoffelacker mit Fahnen versehen und als richtiges Fußballfeld bezeichnen.
Nichtsdestotrotz, Proodeftiki beschwert sich nicht. Cappe ist das ganze Tohuwabohu sowieso zu bunt, denn was zählt sind nur Punkte. Ob die Neuverpflichtungen nun mit Euro, Drachmen, Slotti oder Rubbel bezahlt werden ist ihm „..doch latte!“, hatte Cappe (ohne Hut) nach dem letzten Spieltag gesagt. |
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25.05.2011 19:19 -
Cappe -
Proodeftiki Nikea
(0.3 TK)
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