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Von der Verhältnismäßigkeit
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Zwei Spiele, sechs Tore - eigentlich ein gutes Ergebnis. Trotzdem hat Apollo Athen nur drei Punkte geholt. Eine bittere Heimniederlage gegen AO Kavala wurde nur unzureichend durch den souveränen Sieg im Lokalderby gegen Panathinaikos kompensiert.
"Wir müssen wieder cleverer spielen" - das war die Erkenntnis dieser beiden Spiele. Stand Apollo Athen in den ersten acht Partien der laufenden Saison für Effizienz und rationales Spiel, schien am vergangenen Wochenende der Spaßfußball Überhand zu gewinnen, zum Leidwesen des Punktekontos. "Wir dürfen nicht mehr einfach so alles nach vorne werfen, egal ob wir gerade knapp zurückliegen oder deutlich führen. In den ersten Spielen haben wir gezeigt, wie man eine Führung verwaltet und einen Rückstand aufholt - aber das haben wir heute |
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vergessen", schimpfte der Trainer, um dann hinzuzufügen: "Solche Spiele kann man sich leisten, wenn alles sowieso gut läuft und man mit weitem Abstand an der Tabellenspitze steht. Aber wenn man wie wir eher aus der hinteren Hälfte der Tabelle kommt und sich langsam hocharbeiten will, dann ist so etwas Gift."
Katerstimmung scheint rund um das Stadion Georgios Kamaras eingekehrt zu sein, trotz der leichten Verbesserung der Tabellensituation. "Im Moment müssen wir einfach neidlos anerkennen, dass die beiden Aufsteiger Olympiakos Volou und AO Kavala einfach abgezockter spielen - und Olympiakos Piräus kann sich ja auch Hoffnung auf die Titelverteidigung machen und befindet sich in einer ausgezeichneten Stellung: In Schlagweite der Tabellenspitze und dennoch mit enormen Reserven im Hintergrund", so der Coach. |
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14.06.2011 23:18 -
Max -
Apollo Athen
(0.3 TK)
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