Unsere Geschichte fängt wie jedes gute Märchen an. Es war einmal ein ambitionierter Trainer der auszog die schottische Liga zu erobern. Er landete bei einem Verein mit dem schönen Namen FC Motherwell. Vier Jahre hielt die Verbindung (gekrönt mit zwei dritten Plätzen). Dann trieb es den Trainer nach Polen und schließlich nach einem Meistertitel über Österreich und Finnland zurück nach Schottland. Der immer noch ehrgeizige Coach entschied sich aber für einen großen Namen: Celtic Glasgow. Und trauerte fortan der schönen Zeit bei den steelman nach. Da die sportlichen Erfolge ausblieben versuchte der Coach nunmehr seinen übermäßigen Ehrgeiz mit Sticheleien gegen seinen Ex-Verein und dessen neuen, (MEISTER!)-Trainer bluebiker zu kompensieren.
Zunächst warf er dem Kollegen Manipulation beim Gewinn des Meistertitels vor, wollte mit Hilfe eines griechischen Privatdetektiv hieb- und stichfeste Beweise vorlegen. Es blieb bei großspurigen Ankündigung und einem faden Beigeschmack.
Zu Beginn der neuen Saison vermutetet der inzwischen paranoide anmutende Trainer das seine Spieler etwas ins Trinkwasser gemischt bekamen. Beweise auch diesmal Fehlanzeige – was übermäßiger Alkoholkonsum aus einem Sportler machen kann…
Als dann Celtic den FC Motherwell (die mit einer B-Elf angetreten waren) mit 5:0 besiegete,
witterte der „Schlachter“ Wettbewerbsverzerrung und schrie wieder einmal nach dem schottischen Sportgericht. Doch beim Verband in Glasgow werden Schreiben von Terry B. direkt in die Ablage P. verschoben.
Diese Woche ist dem inzwischen orientierungslosen Coach auch noch das Navigationssystem kaputtgegangen. Für eine Reparatur beim Original-Hersteller war der Herr dann zu geizig. Stattdessen gab er das Gerät in Motherwell beim örtlichen Elektroniker McMakeSchrott ab.
Die Folge: Das Navi führte das Team von Celtic Glasgow statt ins eigene Stadion ins isländische Reykjavik. Das dem Coach dabei die lange Fahrtzeit nicht auffiel ist ein weiteres Indiz für die einsetzende Unzurechnungsfähigkeit. Spätestens als der Teambus die Fähre nach Island erreichte hätte man bei den Kleeblättern etwas merken müssen. Doch das muss man verstehen das der „Schlachter“ schon wieder mit neuen Verschwörungstheorien beschäftigt war die sein sportliches (wöchentliches) Scheitern rechtfertigen können.
Der Kollege sollte beim Dudelsack spielen ein Rückschlagventil verwenden; dann kann die Luft nicht in den Kopf zurückfließen! So endet unsere Geschichte ebenfalls wie ein Märchen:
Und wenn er nicht gestorben ist sitzt Terry B. im dunklen Kämmerchen und malt sich neue, aberwitzige Verschwörungstheorien aus.