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Antipath - Teil 5
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Nach langer Pause ein neues Kapitel aus der spannenden Geschichte, wie das nervliche Wrack, der Hobbyautist fubinni, zu seinem Trainerjob in Schweden fährt. Diejenigen unter den Lesern, die diese Geschichte nicht interessiert sei gesagt: schreibt euch doch eine Eigene!
Da stand ich nun, wartete auf meine Fähre und spürte auf meinen Lippen noch den Geschmack der Tochter meines R4-Reparationsgenies. Nicht nur mein treues, wenn auch zickiges Fahrzeug war wieder fahrtüchtig, nein, ich war auch satt, aroben und befriedigt. Ein idealer Zustand um einen ersten Schritt auf den neuen Kontinent zu wagen - denn seien wir doch ehrlich: Skandinavien ist ein eigener Kontinent.
Leider kam es nicht sofort zu solch einem Schritt. Die Fähre, mit der ich fuhr, hatte nämlich ein kleines Feuchtigkeitsproblem: |
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Sie war nicht ganz dicht. (Etwas, was mir in Schweden noch häufiger über den Weg laufen sollte.) mitten auf der Ostsee kippte der Kahn leicht nach unten weg und nahm nicht nur mein gesamtes Gepäch, sondern auch meinen liebgewonnen, soeben reparierten und neu eingestellten und anschließend mit Wattebeuteln polierten Renault 4 mit auf den Grund der scheißekalten Pfütze. Ich konnte mich auf eine der vielen Schäreninseln retten, war aber wieder einmal mutterseelenallein. (Auch etwas, was man in Schweden öfter sieht...)
Wie dem auch sei: ich saß auf diesem Felsen fest, das schwedische Festland zwar zu sehen, aber doch weit genug entfernt, um die Strecke zu überschwimmen, hatte nichts zu essen, nichts zu trinken, die Reste des Schiffes wurden angespült. Und dann waren da ja noch die Anderen... |
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22.07.2011 08:38 -
fubinini -
Jonköpings Södra IF
(0.3 TK)
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