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Ole ist mit Norge
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Nach einer verfluchten Nacht vor dem Transistorradio erschien über Iquitos und CNI-Coach Ole Gunnar Fidjestöl die Morgensonne am Horizont. Gebannt hatte der Norweger die Berichte aus seiner Heimat verfolgt, wo eine feige Bestie ihren perfiden und unmenschlichen Plan in die Tat umgesetzt hatte. Konsterniert und schockiert hörte der ehemalige Skispringer die Berichte von der Insel Utøya, die er selbst noch vor einigen Jahren als Ausflugsziel angesteuert hatte. So schmeckte dann auch das Marmeladenbrötchen im Strömsgödset Drammen, vor dem die norwegische Flagge auf Halbmast hing, ausgesprochen bitter. Vor einer normalerweise Sportereignisse |
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zeigenden Großbildleinwand saß Fidjestöl und blickte fassungslos den Bildschirm an, auf dem ein Teil seiner Heimat gerade untergegangen war. Eine Sache wollte er dann aber doch unbedingt loswerden: „Ich möchte allen Opfern dieses Verbrechens und ihren Angehörigen meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Es ist erschütternd, über welch tiefe Abgründe einige verirrte Seelen verfügen und wie Mitmenschlichkeit, Empathie und Gemeinsinn versiegen können. Aber Norwegen ist kein Platz für Idiotie, ideologischen Irrsinn und Intoleranz. Wir werden wieder aufstehen und nicht von unserem Weg abbringen lassen. Heia Norge, heia!“ |
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23.07.2011 14:43 -
Ole Gunnar Fidjestöl -
Colegio Nacional de Iquitos
(0.3 TK)
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