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ARRIBA ALIANZA #403
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Es gibt Tage, die sind zum Vergessen. Und es gibt Tage, die sind schlimmer. Und dann gibt es noch die Tage, von denen man denkt, man müsse sie aus irgendwelchen Gründen eigentlich schlimm finden, doch in Wirklichkeit hat man sich köstlich amüsiert. Ein solch außergewöhnlicher Tag war der letzte Doppelspieltag der Primera División, zumindest aus Sicht des weltbesten Trainers, Alianzas Coaching-Legende Florian Markert. Sechs Tore gegen Pepe kassiert, sechs weitere gegen Juary. Und genauso viele geschossen. That’s Entertainment, Baby! Und wenn graue Regenwolken über den Hängen der Anden vom drohenden Gewitter künden, und die Pressegeier wieder einmal gen Himmel schreien, zum wievielten Mal in Folge der einstige Rekord-Stammgast der kontinentalen Wettbewerbe eben diese nun |
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verpassen wird – von der Meisterschaft ganz zu schweigen – dann wird der weltbeste Trainer eine gute Flasche Wein aus dem Keller holen, sich mit einem bequemen Tropenholz-Stuhl auf die Terrasse setzen, den prasselnden Ganzjahres-Sommer-Regen aut der Haut genießen und in aller Ruhe von diesen vierundzwanzig grandiosen Treffern in 180 unvergesslichen Minuten träumen. Und von den verzückten Blicken im Angesicht des nahe scheinenden Triumphes, den Momenten enttäuschter Hoffnungen, den leuchtenden Augen von Tausenden enthusiastischer Fans, die diese seltenen Momente des Glücks und der Verzweiflung, den Weg hinauf in den Himmel, hinab in die Hölle und wieder zurück niemals vergessen werden. Dies sind die Momente, für die man als Trainer lebt. Einzigartige Momente für die Ewigkeit. Das ist Peru. |
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31.07.2011 23:02 -
Florian Markert -
Alianza Lima
(0.3 TK)
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