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Was nicht in der Kolumne steht
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Hadschi zum 0:1 Auswärtssieg gegen Obilic Belgrad:
“Wenn ein Investor kommt und was tut, kriegt er amol den Status einer besonderen Person. Da gibt’s dann schon fertige Resultate in der Schublade. Wenn der Investor beispielsweise keine Leistung bringt und das Projekt umgesetzt werde, dann ist die Staatsbürgerschaft - no na net - part of the game. Und natürlich, wenn es eine Begleitmusik gibt, die ist nach oben hin unbegrenzt, sag ich mal."
Hadschi zur akuellen Situation von Obilic und „Trainer“ Barisic:
"Ich tät mir halt wünschen, dass auch ein bisschen was für die positive Zukunft des Barisic überbleibt."
W. über Hadschi und Barisic:
„Der mögliche Zahlungsfluss muss besprochen werden. Wobei über die Modalität, die Art und Weise, muss man sich dann halt unterhalten. Ob es über eine Agentur läuft, das fände ich ganz gut, man muss nur irgendwie zuwikumman."
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Währenddessen sitzt Barisic im Kafé Vienna in Belgrads |
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Fussgängerzone und schlürft genüsslich einen Kapuccinovic mit Schlagobers. Endlich ist er am Ziel seiner ganzen Bemühungen angekommen.
Das lästige TK-Rechnen, der freitägliche Stress wegen den ZATs, die saublöden Reminder-SMS von fenris, die beschissenen Stammtische mit diesen hochnäsigen Prva-Savezna-Idioten: all das hat er über sich ergehen lassen, nur um dem Objekt seiner Begierde näher zu kommen.
All die Erniedrigungen und der Spott der anderen, dem er sich ausgesetzt hatte. Gelacht haben sie über ihn: "Unfähig", "bestechlich" und einen "Trottel" haben sie ihn genannt. Doch das ist ihm nun egal. Denn es ist vorbei:
Barisic sitzt hier und hält das langersehnte Stück in Händen: handlich, im A6-Format, in weinrotem Einband, der doppelköpfige Weisskopfadler vorne drauf. Und ganz gross, in kyrillischen Lettern, die Worte, die Barisic’s neue Heimat bedeuten: REPUBLIKA SRBIJA PASSPORTOVIC.
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Klarer Blick spricht: "Ein Indianer lässt sich von nichts und niemandem verSCHEUCHen."
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02.08.2011 13:33 -
Bernd -
Roter Stern Belgrad
(0.3 TK)
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