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Ab in den Urlaub
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Frei nach einer wahren Begebenheit:
Nach einem kollektiven Besäufnis am gestrigen Tag und der darauffolgenden Fahne am heutigen Morgen tritt Sushlan seine Stelle am Strand der Elfenbeinküste an.
Aber eines nach dem anderen.
Fangen wir also mit dem Besäufnis an.
Sushlan wurde gestern in die Freiheit entlassen, das Gefängnis namens Academica Slubina öffnete seine Pforten und die Erleuchtung fand endlich den Zugang zu Sushlan. Das erste was Sushlan daraufhin tat war Bankomat. Die zweite Aktion war Bierstube zum goldenen Elefanten. Daraufhin folgte der goldgelbe Elefantensaft abgefüllt in großen Waschzubern. Im Endeffekt landete Sushlan dann bei den anderen Mithäftlingen im Besucherzimmer, da er sie schon so stark vermisste. Was dann passierte enzieht sich der heutigen Betrachtung leider schlagartig, denn es gab die eine oder andere Gedächtnislücke. Nach einer Irrfahrt durch Yamoussoukro mit verschiedensten Bussen und Straßenbahnen fand sich Sushlan daraufhin vor einem gut duftenden türkischen Auswandererimbiss wieder. Gerochen, getan. Sushlan sah das er die Füße unter die Arme griff und bestieg das Lokal. "Eeeeenma Pide bidde... mit Spinat und Hackfleisch, extra Ei!". Der nette Auswanderer lächelte kurz und sagte "Nehment sie Platz bitä". Gesagt getan. Als Sushlan sich setze, realisierte er erst, dass er gar nicht wusste wo er in dieser abgefuckten Stadt |
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eigentlich befindet. Egal, erstmal "schfressen". Nach dem Genuß der importierten Delikatesse, raus aus der Tür, rein in die Welt. Nach diesem Motto wurde dann klar, Sushlan muss nach Hause. Nur wie... ein Anruf bei Mama Constantin genügt. Mit einem Plan im Kopf und ohne Geld auf dem Mobiltelefon also heim, und wieder aufgehalten. Die Nachbarn erkannten Sushlan trotz Ohrstöpseln und hochgezogener Kapuze. Und sofort wurde Sushlan genötigt herein zu kommen, "wir spielen Trinkspiele, hereinspaziert". Dieser reizende Verlockung konnte natürlich nicht widerstanden werden. Nach einer Runde Blödsinn ging es dann in die Wohnung, da war doch was. Richtig, aufräumen wollte Sushlan. Gesagt - gecocot, mit tatkräftiger Hilfe und unter Anleitung der Mama Constantin wurde es geschafft zumindest den Ort des Verderbens - das Wohnzimmer, Anmerkung der Redaktion - zu säubern. Dann tot ins Bett - Schlaf - 6 Uhr 21, Piep Piep Piep. Sushlan war schon dabei auf den Wecker zu hauen in dem glauben er hätte sich versehentlich den Wecker gestellt. Nein, in diesem Moment steht die schon genug beschriebene Mutter im Zimmer und brüllt "raus aus den Federn, ich will weiterpennen". Da kam es wieder, Sushlan muss zum hiesigen Autovermieter sein Mietauto holen, es geht ja heute in den Urlaub. Kaugummi, Zigaretten, Brötchen - Bahnhof Neustadt.
Wünscht mir etwas Erholung - euer großer Geschichtenerzähler. |
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04.08.2011 09:12 -
Sushlan -
US Yamoussoukro
(0.3 TK)
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