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Salam aleikum und sonst nichts!
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Die Begrüßung des vielleicht namhaftesten Neuzugangs der neuen Premier League Saison durch den Vize-Pharao und afrikanischen Großwesir aus Mansoura hat im bescheidenen Rahmen, den die ägyptische Ligazeitung derzeit nunmal bietet, eine Debatte über die für diesen Fall korrekte Willkommensformel ausgelöst. Eugenio Fascetti, Adressat des rechten Händedrucks, fühlt sich einerseits durch die irrtümliche Bezeichnung als Badenser in seiner schwäbischen Ehre gekränkt, offenbart durch die Verortung eines/r Gruetzi im hochentwickelten, verglichen mit dem alemannischen weitaus wohlklingenderen bayerischen Sprachraum anderseits selbst dialektologisches Unvermögen.
Die Diskussion erweist sich |
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freilich in dem Moment als fruchtlos, da man sich ins Gedächtnis ruft, dass der Abdul-Normal-Ägypter immer schon große Schwächen mit den oberdeutschen Mundarten offenbart hat und gemeinhin eine regional gefärbte Form des Arabischen, einer im nordafrikanischen Raum weitaus geläufigeren Sprache, bevorzugt. Die gebräuchlichste Form der Begrüßung drückt sich, in lateinische Schrift transkribiert, in den einfachen Worten "Salam aleikum" aus. In der praktischen Anwendung lässt sich diese Willkommensformel in unregelmäßigen Abständen, vielleicht aber bald schon wieder am Beginn der ägyptischen Ligakolumne GIZEH GAZETTE beobachten. Ma'salama, Euer Sprach- und Tabellenführer! |
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23.09.2011 13:09 -
Silvan Leibnits -
El Gouna FC
(0.3 TK)
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