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Tagebucheintrag Mikathan Hansker vom 26. September 1897
Wir alle tragen tiefempfundene Trauer ob des Dahinscheidens unseres Mitstreiters Torstincey P. Morris. Jener wackere Amerikaner ist jetzt wohl real vereint mit seinen Clubmitgliedern. Traurig, dass sein Tod unser aller Sieg überschattet. Wir konnten das Böse aus unserer Stadt Bolton vertreiben. Unter Auferbietung all unserer gemeinsamen Kräfte spürten wir ihn auf, jagten ihn, hetzten ihn und zwangen ihn letztlich zur Flucht. Vlamp Meistula ist fort. Ja, tot sogar. Ich selber habe ihm eigenhändig seinen verfluchten Kopf von den Schultern geschlagen, als er regungs- und wehrlos in seiner letzten verbliebenen länglichen Holzkiste auf seiner Heimaterde lag. Sofort zerfiel der gesamte Körper zu Staub und war in der Dämmerung nach Sonnenuntergang selbst |
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bei genauester Beobachtung nicht mehr auszumachen. Ich fühlte mich wie ein unverhoffter Tabellenführer, der dem Tabellenletzen den finalen Todesstoß verpasst hat. Seine Schergen, die Zigeuner, nahmen samt ihrer Kutsche sofort Reißaus und zerstoben in alle Richtungen. Nur der Holzsarg blieb leer vor unseren Füßen liegen. Kann so ein mächtiges Geschöpf der Nacht derart spurlos verschwinden? Es hat ganz den Anschein. Schon seit mehreren Tagen wurde von keinem nächtlichen Überfall und blutigen Morden berichtet. Frieden ist eingekehrt hier in Bolton. Selbst meine Frau Minaal, die so viel durchmachen musste in den letzten Tagen, kann nun endlich zur Ruhe kommen. Die hat sie nun auch sehr nötig. Denn, und das schreibe ich freudestrahlend nieder, sie ist in anderen Umständen und wird mir in neun Monaten ein Kind schenken. |
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26.09.2011 17:11 -
Archiebald Mor -
Vaasa PS
(0.3 TK)
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