Zur Hinrunde der usbekischen Professional Futbol Ligasi leidet Sergej Pilatschkin regelmäßig unter unkontrollierbaren Lachanfällen, sei es wegen der Liga- und Vereinsnamen oder der im Vorjahr gegen eine belustigende Konkurrenz errungenen Vizemeisterschaft. Jedenfalls scheint sich sein Nasaf Qarshi FC deshalb gerade wieder einmal in den Tabellenkeller zurückzuziehen. Ein grinsender Trainer am Spielfeldrand ist unter den Fußball-Apparatschiks im sowjetisch geprägten Usbekistan keine gern gesehen Erscheinung. Vielleicht nimmt man auch wieder einen besonders weiten Anlauf in Richtung Meisterschaft, hat ja schon vergangene Saison ganz gut geklappt. Schließlich muss man die Kohlen erst aus dem Keller und dann aus dem Feuer holen.