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Yazid - ein Mann geht seinen Weg (und beobachtet Patrasz im Laden für Möchtegernpoeten)
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Yazid war früh aufgestanden und hatte seine Morgentoilette mit Bravour gemeistert, den Bart gewichst und den Kaffee auf's Feuer gestellt. Die anderen Recken schnarchten noch wie Hunde, die im Schlaf mit irgendwelchen Integralen kämpften. "Hach, huch, da hab ich doch die Croissants vergessen." Schnurstracks schnappte er sich ein orangenes Bonanzafahrrad, das ihm ein norwegischer Peruaner am Abend zuvor in Obhut gegeben hatte, und cruiste damit ins Cafe Ben Yedder. "Morgen, fünf Croisants bitte." Die dicke Bäckerin hatte leckere Teilchen auf ihrer Theke liegen. Doch Yazid widerstand der Versuchung. Er |
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bezahlte und beim Hinausgehen, sah er neben an im Laden für Möchtegernpoeten, die Umrisse Jaromir Patrasz´. "Hm, was macht der denn da?" Durch das offene Fenster des Ladens hörte er ihn nur fluchen, "Das kann doch nicht war sein. Haben Sie nichts besseres? Was, der schreibt wirklich alles selber? Da muss es doch was geben." Yazid öffnete die Tür und rief nur hinein, "Du Hofa, hoffentlich hoffst ned auf a offene Haufenoase.", und streckte ihm die Zunge heraus, um schnell die Türe wieder zu zu schlagen, sich aufs Bonanzafahrrad zu schwingen und die Croissants in Sicherheit zu bringen. |
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30.09.2011 22:52 -
Yazid -
MO Béjaia
(0.3 TK)
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