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Wiedergeburt eines (fast) Totgesagten?
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Zumindest könnte man es so interpretieren, wenn man die Bremer Talfahrt der letzten Wochen mitverfolgt hat. Ein Solo‘esker Geniestreich folgte dem nächsten, ein grotesker Heimauftritt dem anderen, so dass es nicht mehr weit schien bis sich irgendwer erbarmt und eine Perdito-Maske überzieht, um die Rückkehr des verloren Sohnes, Übervaters und Lieblings der Massen zu mimen. Aber es kam anders.
Gestern, 19:01 Uhr – entsetzte Gesichter in Hamburg, Verwunderung in Bremen. Dreimal hieß es Werder gegen irgendwen und dreimal war der Sieger nicht |
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irgendwer, sondern die lustigen Stadtmusikanten von der Weser. Ein Quantensprung in der Wahrnehmung Solos? Wahrscheinlich nicht, aber immerhin ein enormer tabellarischer Satz von Platz 16 bis hoch auf Platz 2. Damit ist der Aufstieg plötzlich wieder in Reichweite und Solos Wunsch von einem Duell mit dem Hexer nicht mehr nur Getöse eines dreibeinigen Illusionärs, sondern tatsächlich rational nachvollziehbar, wenn auch immer noch höchst unwahrscheinlich, denn wie sagt der geübte Trinker: „Ein Bier macht noch längst keinen Kater!“ Recht hat er... Prost!
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08.10.2011 21:47 -
Dan Solo -
SV Werder Bremen
(0.3 TK)
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