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Zahl als Lobbyist
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Irgendwo im Nirgendwo Brasiliens in einer wahrhaftigen Prachtvilla.
Graf Zahl: So. Danke fürs Essen. Das war ja ein richtig dekadentes Luxusmahl. Vor Allem der Hummer hat mir sehr gemundet.
SM (zensiert): Das freut mich doch zu hören. Wie du weißt, liegt mir sehr viel an gutem Essen.
GZ: Hehe, ja das denke ich mir, wenn ich dich so sehe.
SM: Wer kann, der kann.
GZ: Wohl wahr. Das bestreite ich nicht. Sie sind ja ein wahrer Spezialist darin. Sie bekommen alles, was Sie wollen, oder?
SM: Natürlich. Aber alles nur auf legalem Wege.
Anm. d. Red.: SM grinst.
GZ: Hehe, logisch. Aber nun zurück zu meiner Frage.
SM: … du wolltest mit mir fliegen?
GZ: zur Meisterschaft? Ja, das war meine Frage. Wie werde ich Meister?
SM: Hmm. Meister. Das ist schwer. Kommt man da mit Vitamin B weiter?
GZ: Naja. Schon. Aber der Erfolg wäre dann sehr kurzfristig und portugatesque.
SM: Schwieriges Ding. Ich glaube, ich kann dir da nicht weiter helfen. Aber wenn du willst, |
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kann ich es in die Wege leiten, dass dein Verein verstaatlicht wird. Und dann könntest du mit Steuergeldern Milliarden in deinen Verein pumpen und ihn rentabel machen. Die schwäbische Hausfrau wird von diesem Geschäft begeistert sein. Aber was hältst DU davon?
GZ: Herrje, nicht viel. Das hier ist doch nur ein lumpiges Play-by-E-Mail-Spiel, Stefan. Sowas hilft mir nicht weiter.
SM: Hmm, dann kann ich dir wirklich nicht helfen.
GZ: Schade, aber danke für deine Hilfe! Wie läuft es eigentlich jetzt bei deinem neuen Job? Ich hab gehört, dass war eher dein Plan B?
SM: Ja, stimmt schon. Plan A ist ja nicht so ganz gut gegangen.
GZ: Da magst du Recht haben. Du weißt ja: „Wer etwas nicht weiß oder kann, der fragt…“
Anm. d. Red.: SM bekommt große Augen und wird laut.
SM: RAUS MIT DIR!
GZ: Immer das gleiche. Schlechter Verlierer.
Anm. d. Red.: GZ wird von zwei Bodyguards in die Mange genommen und rausgeworfen. Er hört nur noch die Worte "Brüterle war doch schuld". |
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15.10.2011 21:49 -
Graf Zahl -
Newell’s Old Boys
(0.3 TK)
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