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Ein Deus stirbt nie
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... auch nicht in der geschlossenen Anstalt.
Der Reihe nach: Unheilvoll hat Rubio Deus diesen Samstag eine Pressekonferenz am Sydneyer Flughafen zusammenberufen. Konsterniert stellte er dort fest, dass sein Team ungewohnterweise am Schluss der Tabelle steht. "So wird es natürlich schwierig, unseren OTIS-Titel zu verteidigen. Da dies ja unser erklärtes Ziel ist, mache ich mir ernsthaft Gedanken um meine Zukunft hier in Australien."
Die anwesenden Journalisten hatten sich darauf noch einen langen Vortrag über Tradition, Erwartungen, Identität und solche Dinge anzuhören und waren ratlos. Bis jemand auf die Idee kam, einen echten Spezialisten herbeizuholen. Nach langer Diskussion schickte man eine Delegation in die |
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Nervenheilanstalt Manly-Beach Ost. Kurze Zeit später erschien zur allgemeinen Überraschung, begleitet von hochausgerüstetem Pfegepersonal und offenbar unter stärksten Beruhigungsmittel... Lobanowski.
Sofort trat er zum immer noch referierenden Deus ans Rednerpult. Trotz offensichtlicher geistiger Umnachtung erkannte der alte Trainerfuchs sofort, was Sache war: Aus alter Gewohnheit hielt Deus die Tabelle der A-League umgekehrt in der Hand. Als Lobanowski den Kubaner auf den Fehler hinwies, fiel Rubio Deus über seinen Kollegen her, schlug auf ihn ein, umarmte ihn kurz darauf heftigst, worauf beide in Ohnmacht fielen. Das anwesende Pfegepersonal hatte die Situation bald unter Kontrolle und nahm beide Trainer mit in die mittlerweile schon berühmte Anstalt. |
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19.10.2011 15:07 -
R. Deus -
Bankstown City Lions
(0.3 TK)
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