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Die Geister, die ich rief ...
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Nichts war es mit grossem Andrang und Schaulaufen auf dem roten Teppich bei dem diesmonatigen QP-Besuch in der „Hauptstadt“. Aber immerhin schaffte es der (zu Recht) wegen seiner Zombievergangenheit vielgescholtene Fenris ins zweite Stammbeisl. Auch unser Zottelmonster zeigte Präsenz, allerdings mit leichter Verspätung, nachdem er zuvor noch einen Schnurrbartwettbewerb gewinnen musste. Auch zugegen war ein weiterer Wiener Kandidat für die SM, den TC noch aus seiner prä-smischen Zeit kennt. Es wurde viel gelacht und getrunken, bis plötzlich Fenris den Vorschlag machte doch den Geist des SM-Oberindianers Bernd zu beschwören.
Zu diesem Zwecke wurde schnell ein Lagerfeuer aus einem Teelicht, diversen Streichhölzner und ein paar Bierdeckeln improvisiert und unter die Leitung und Aussicht des Pyrotechnikers und Hobbyphysikers Fenris gestellt. Als die |
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Beschwörungszeremonie begann in dem Fenris alles Wachs verflüssigte und zufrieden zu grunzen anfing, war spätestens allen anderen klar, dass bei der Zeremonie nichts gutes herauskommen konnte. Nach ein paar Einführungsrunden bei denen der Salz- und der Pfefferstreuer zum Einsatz kamen, funkelten Fenris Augen bereits so wild, als hätte Manitou selbst Besitz von seinem Körper ergriffen. Dann hörte man nur Fenris schreien „Geist von Bernd erhöre uns !“ und mit einem gekonnten Onanierschlag katapultierte Fenris die letzten Tropfen aus einem geleerten Glas Cola heraus mitten in das flüssige Wachs des Lagerfeuers ... der Geist Bernds erschien umgehend in Form einer halbmeterhohen Stichflamme, die den Rest der Tagungsstätte in erfürchtige Stille versetzte.
Nur die SM-Bande war zutiest erheitert über diesen kurzen Gastauftritt von Bernd und lachte sich zu Tode.
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18.11.2011 16:52 -
TC -
Radnicki Jugopetrol
(0.3 TK)
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