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Ein Recht auf Bifurkation
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„Warum wird hier in der Presse eigentlich so wenig über Bifurkationen berichtet?“, fragte unlängst Canon-Trainer Carlos Finisterre in der wöchentlichen Konferenz vor dem ZAT. „Insbesondere die Unterscheidung zwischen ständigen, periodischen oder ephemeren Bifurkationen, das würde die Menschen in Kamerun doch wirklich mal interessieren. Aber Ihr schreibt natürlich immer nur über Fußball, Fußball, Fußball.“ Na gut, wollen wir dem Misanthropen aus Mexiko |
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ausnahmsweise mal einen Gefallen tun und über dieses unglaublich wichtige Thema berichten: eine der weltweit bekanntesten Bifurkationen bildet in Venezuela der Brazo Casiquiare, dessen Wasser bei hohem Wasserstand vom Orinoco bis in das Amazonas-System gelangt. Die bedeutendste künstliche Bifurkation existiert dagegen im Panamakanal und besteht aus den Systemen Rio Chagres und Lago Gatún. So, Herr Finisterre, endlich zufrieden? „Sehr schön. Warum steht nicht öfters mal ein derart spannendes Thema im Fokus?“
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28.11.2011 20:04 -
Carlos Finisterre -
Canon Yaoundé
(0.3 TK)
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