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Tagebucheintrag Elieta Andi vom 30. November 1897
Papa und dieser blöde fremde Mann sind weg. Gestern hat mich Papa Mikathan noch mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht und heute Morgen bin ich ganz alleine zu Hause aufgewacht. Der fremde Mann, der immer nachts um unser Haus geschlichen ist, hat mir immer Angst gemacht. Doch mein Papa hat es geschafft, dass ich seit ein paar Wochen nachts schlafen kann und tagsüber wach sein kann. Dafür saß er immer nachts wach an meinem Bett und hat bei Sonnenschein geschlafen. Er wurde auch immer |
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blasser und hat nur noch dickflüssigen roten Saft getrunken. Danke Papa, dass ich wegen dir ein normales Leben führen kann ohne dass ich Angst haben muss, nachts doch noch die Meisterschaft zu gewinnen. Aber wo bist du jetzt, Papa. Der fremde Mann hat dir bestimmt aufgelauert und dich mitgenommen. Du hast gesagt, er hieße Lezztat. Jetzt kämpfst du bestimmt gegen ihn. Und er hat keine Chance, denn du bist stark. Das weiß ich. Denn du hast das, was ich in mir hatte, jetzt in dir. Und das ist dunkel. Und stark. Aber auch unkontrollierbar.
Papa, komm zurück!
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30.11.2011 14:22 -
Archiebald Mor -
Vaasa PS
(0.3 TK)
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