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Kannibalische Gedanken
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Neulich lief mir ein schwarzer Hund zu, ganz nass war er und auch ein bisschen verwöhnt, wie ich mittlerweile feststellen musste. An sich halte ich nicht viel von Haustieren. Vor allem Katzen und Hunde waren mir bisher eher ein Graus.
Hunde bellen ständig ohne Grund und bevor ich mir eine Katze holen würde, könnte ich gleich eine Prostituierte heiraten: Beide sind nur unterwegs und machen die Beine auf fremden Matten breit. Mal ehrlich, was bewegt die Leute Haustiere zu haben? Versorgungstrieb? Besorgungstrieb?
Beide |
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Fälle scheinen mir auch heute bei genauerem Besehen noch äußerst verdächtig. Wer kann schon von sich behaupten: Ich komme sehr gut mit mir klar? Keiner. Und dann noch ein Tier? Irgendwie ungewöhnlich.
An einem Game Boy kann man das Interesse verlieren, an einem Tier darf man es nicht. In den Urlaub fahren wird problematisch, Geld kostet es auch noch und stinken tut es sowieso.
Ich hab den schwarzen Hund dann auch zurückgegeben. Stellte sich heraus, dass er ein Beerdigungshund war. Ist für mich noch etwas zu früh. |
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09.12.2011 01:16 -
Mc Phillster -
Tampa Bay Rowdies
(0.3 TK)
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