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Stade d'Abidjan mit Transfercoup
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Der Abschied von Trainer Domenique Schwestermann aus dem Senegal kam überraschend und irgendwie doch nicht. Es war kein Geheimnis, dass sich der Trainer in Dakar sehr wohl gefühlt hat und den Senegal und dessen Volk geliebt hat. Ein Wechsel in ein anderes Land bzw. in eine andere Stadt war für ihn kaum vorstellbar und nun wird er ab heute doch in der Elfenbeinküste an der Seitenlinie stehen.
Schuld daran sei der senegalesische Verband, der gegen die missliche Situation in der Ligue 1 nichts unternahm. Der Senegal war einst gespickt mit hochkarätigen Trainern. Als dann allerdings einige Mannschaften ohne Trainer da standen, spielte der Faktor Zufall eine immer grössere Rolle. Dies soll auch der einzige Grund für Schwestermanns Wechsel in die Elfendbeinküste sein: "Es schmerzt jetzt noch dem ASFA Dakar den Rücken zugekehrt zu haben. Wir haben in der letzten Saison die Vizemeisterschaft gewonnen und |
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standen im Champions League Final. Das Team war eingespielt und wir hatten eine Menge Spass miteinander, aber die vielen trainerlosen Mannschaften in der Ligue 1 verfälschten die Meisterschaft so sehr, dass ich mit einem Wechsel ins Ausland zu liebäugeln begann. Schon früh war für mich klar, dass die Elfenbeinküste die einzige Alternative zum Senegal sein würde und so verstrich noch einige Zeit bis dann ein passendes Angebot vorlag.
Nun arbeite ich bereits eine Woche hier in Abidjan. Es wird eine Challenge werden den letztjährigen Tabellenletzten auf Erfolgskurs zu bringen. Dennoch sind wir alle zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird obwohl das Kader praktisch unverändert blieb.
Auf jeden Fall bin ich glücklich hier zu sein und freue mich sehr neue Gesichter kennen zu lernen. Ich wünsche allen eine erfolgreiche Saison, insbesondere den Mannschaften die international vertreten sind! Viel Spass!" |
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30.12.2011 16:05 -
Visca_Rijkaard! -
Stade d'Abidjan
(0.3 TK)
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