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Der Welten Lohn
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… ist bekanntlich der Undank. Konsterniert schaute Avispa-Coach Wolfgang Lippert im heimischen TV die Abschiedszeremonie für den verschiedenen nordkoreanischen Diktator und die Inthronisierung dessen Sohnes als sein Nachfolger. Völlig umsonst hatte Lippi also seine Bewerbungsunterlagen nach Pjöngjang geschickt und dabei nicht einmal eine Rückmeldung oder gar eine handelsübliche Absage („Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute.“) erhalten. Undankbares Pack! Und dann wird auch noch Schweinchen Dick der neue Herr über graue Betonburgen und lustige Armeemützen. Ausgerechnet ein Typ mit Steve-Naghavi-Frisur aus dem Katalog für untergegangene Darkwave-Haarschnitte und einem tumben |
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Gesichtsausdruck, den man sonst nur aus ostdeutschen Kleinstädten kennt. Dabei hatte Lippi sich schon so auf die Besichtigung nordkoreanischer Fabriken und die Inspektion von Softdrinks, Büroklammern und Cervelatwurst gefreut. Aber augenscheinlich hat man den beliebtesten Ost-Entertainer aller Zeiten in Nordkorea nicht nötig. Und das, obwohl sich gerade ein Lippi bereits in Japan um die Integration von Nordkoreanern bemüht, wie die vor einigen Jahren erfolgte Verpflichtung des Spielers Lum Pen Pak belegt. Wie dem auch sei, sollen die doch weiter in ihrem eigenen (nicht vorhandenen) Saft schmoren, ein Lippi wird sich dort jedenfalls nie wieder bewerben. Man hat ja schließlich seinen Stolz, auch wenn dies bis dato kaum jemand bemerkt hat.
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03.01.2012 19:50 -
Wolfgang Lippert -
Avispa Fukuoka
(0.3 TK)
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